Begriff

MPN-Lexikon

Erythrozyten

auch „Ery‘s“ genannt – die roten Blutkörperchen. Die Erythrozyten machen den Großteil der zellulären Blutbestandteile aus. Die Erythrozyten werden im Knochenmark gebildet und haben im Blut keinen Zellkern mehr. Dort haben sie beim Gesunden eine Lebenserwartung von ca. 120 Tagen. Die Erythrozyten enthalten das Hämoglobin (kurz Hb). Der Hämoglobingehalt im Blut ist eine wichtige Messgröße, die darüber Auskunft gibt, ob bei einem Patienten z.B. eine Anämie (Blutarmut) oder eine Polyglobulie oder Polyzythämie (zu viel Blutzellen) vorliegt. Die Funktion des Hämoglobins und damit auch der Erythrozyten ist der Transport von Sauerstoff, der in den Lungen aufgenommen wird. Die Zellhaut der Erythrozyten trägt die verschiedenen Blutgruppenmerkmale (A, B, AB und 0) sowie die Rhesusfaktoren positiv (Rh+) und negativ (Rh-), siehe auch „Blut“.Referenzwerte:Männer 4,5-6,3 Millionen/mm3Frauen 4,2-5,5 Millionen/mm3

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